Gewässerschutz
Was ist zu tun?

Durch eine Vielzahl von Projekten werden mithilfe der AKTION FLUSS die Thüringer Gewässer verbessert. Derzeit weisen unsere Gewässer in Thüringen noch zahlreiche Belastungen auf. Gerade einmal 10 % der Gewässer zeigen sich in einem guten Zustand. Die Karte zeigt, wo es in Thüringen noch Handlungsbedarf gibt. Für die Lösung der bestehenden Probleme sind zahlreiche Maßnahmen in unterschiedlichen Handlungsbereichen erforderlich. Exemplarisch sind in der Karte fünf abgeschlossene Maßnahmen dargestellt.

1 Kläranlage Schildbach Die Gewässerbelastung durch Abwässer konnte bereits deutlich gemindert werden. Ein erfolgreiches Beispiel für die Abwasserreinigung stellt die Kläranlage Schildbach vom Zweckverband Wasser / Abwasser Obereichsfeld dar. Diese wurde Ende 2017 in Betrieb genommen. Nähere Informationen finden sie auf der Webseite der Eichsfeldwerke GmbH

Bildquelle: ZV W/A Obereichsfeld
Luftbild Kläranlage Schildbach
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2 Renaturierter Flussabschnitt an der Helme in Sundhausen Der Flussabschnitt der Helme ist ein bedeutsames Habitat u. a. für Bachmuschel, Bachneunauge und Fischotter. Durch Gewässerstrukturmaßnahmen konnte der Lebensraum für diese Arten optimiert werden. Gleichzeitig stärkte die Maßnahmenumsetzung den Schutz vor Hochwasser aufgrund der veränderten Strömungsverhältnisse.

Bildquelle: TLUBN
Die Helme in Sundhausen
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3 Zottelstedt an der Ilm, Obermühle Zottelstedt Obermühle Eine erfolgreiche Maßnahme wurde am Wehr Zottelstedt umgesetzt. Die Ilm wurde naturnah umgestaltet. Eine eigendynamische Entwicklung des Gewässers ist nun möglich und erwünscht.

Weitere Informationen finden Sie im Projektsteckbrief der Ortslage Zottelstedt an der Ilm, Obermühle

Bildquelle: TLUBN
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4 Die Schwarza zwischen Glasbach und Schwarzmühle Die Schwarza Die Schwarza zwischen Glasbach und Schwarzmühle hat bereits einen guten Gewässerzustand erreicht. Die Schwarza und ihre Nebenbäche durchfließen enge Mittelgebirgstäler, die weitgehend frei von landwirtschaftlicher Nutzung sind.

Bildquelle: TLUBN
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5 Gewässerentwicklung an der Milz Die Milz Für eine naturnahe Gewässerentwicklung an der Milz konnten einige Maßnahmen umgesetzt werden. Eine natürliche Entwicklung des Flusslaufs ist nun möglich. Diese natürlichen Strukturen fördern die Artenvielfalt. Nähere Informationen finden sie im Steckbrief zur Gewässerentwicklung an der Milz

Bildquelle: Landschaftspflegeverband Thüringer Grabfeld e.V.
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Die Bewertung des Zustandes von Wasserkörpern wird durch eine kontinuierliche Gewässerüberwachung ermöglicht. Entsprechen die Ergebnisse nicht den Vorgaben der EG-Wasserrahmenrichtlinie, dann werden die Ursachen für den schlechten Zustand gesucht. Alle möglichen Gründe sind im Thüringer Ursachenkatalog nach Handlungsbereichen zusammengefasst. Die Handlungsbereiche sind im nachfolgenden Slider kurz dargestellt.

Landwirtschaft Landwirtschaft Reduzierung von Nährstoffeinträgen und Pflanzenschutzmitteln durch geeignete Agrarumweltmaßnahmen sowie die Information und Beratung der Landwirtschaftsbetriebe Abwasser Abwasser Reduzierung der abwasserbedingten Stoffeinträge in die Gewässer durch den Ausbau und der Optimierung von Kläranlagen sowie weiterer Ausbau der Abwasserentsorgung im ländlichen Raum Struktur und Durchgängigkeit Struktur und Durchgängigkeit Entwicklung naturnaher Fließgewässer durch Um- bzw. Rückbau von Wehranlagen, Schaffung artenreicher Lebensräume durch Initiierung einer eigendynamischen Gewässerentwicklung Sonstige Quellen stofflicher Belastung Sonstige Quellen stofflicher Belastung Weitverbreitete Schadstoffe wie Quecksilber und polyzyklische aromatische Kohlenstoffverbindungen sowie Nitrat, Pflanzenschutzmittel, zinnorganische Verbindungen und Schwermetalle Fischerei Fischerei Bezeichnet den Zustand der Fischfauna in Abhängigkeit von der Gewässerstruktur, den Strömungsverhältnissen und dem Nahrungsangebot im Gewässer. Zusätzlich ist die Durchgängigkeit im Fließgewässer maßgebend. Bergbau Bergbau Maßnahmen zur Reduzierung der durch den Bergbau verursachten Rückstände im Oberflächenwasser und Grundwasser. Wasserhaushalt Wasserhaushalt Beeinträchtigt durch Eingriffe in die Umwelt in Form von Bauwerken, wie     z. B. Talsperren. In diesem Zusammenhang ist die Steuerung von Wasserentnahmen und -ablass entscheidend. Altlasten Altlasten Altablagerungen und Altstandorte, durch die schädliche Bodenverunreinigungen hervorgebracht wurden, Verunreinigungen gelangen durch Niederschläge, Erosion und Abschwemmungen ins Gewässer
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